Startseite
Zur Homepage Bad Soden
Neuehaaner Info Branchenverzeichnis Veranstaltungen Der Verein Kontakt/Impressum


Kulturdenkmale in Neuenhain

(Quelle: Landesamt für Denkmalpflege Hessen)

 

Wappen Neuenhains Das Landesamt für Denkmalpflege Hessen hat die kulturpolitische Aufgabe, das geschichtliche Erbe der Vergangenheit heutigen und kommenden Generationen zu bewahren.

Wir stellen Ihnen hier einige Kulturdenkmale in Neuenhain vor.
Einen kompletten Nachweis aller Kulturdenkmäler können Sie im Internet unter denkxweb.denkmalpflege-hessen.de erhalten.


Wasserspeicher1. Alter Wasserspeicher

Das Wasserwerk wurde 1919 erbaut und ermöglichte die erste eigene Wasserversorgung von Neuenhain.

Zwei große Kammern wurden mit Quellwasser aus dem Sulzbachtal gespeist.

In den siebziger Jahren mit dem Bau des neuen Wasserwerkes stillgelegt.

Wasserspeicher








In Backstein errichtet, mit Quadermauerwerk verkleidet.

Dadurch wehrhafte Erscheinung im Äußeren. Über der Eingangstür Neuenhainer Wappen mit den drei Linden.

 

 

Sandsteinkreuz2. Sandsteinkreuz

Sandsteinkreuz von 1741 mit gusseisernem Corpus des 19. Jahrhunderts;

Sockel mit ovalem Blattkranz und epigraphisch interessanter Inschrift, vor allem wegen der Buchstabenformen, der Ligaturen und Enklaven, z.B. „VND" oder „HIR".








Ev. Kirche3. Evangelische Pfarrkirche

Als Simultankirche an Stelle eines Vorgängerbaues (1325 erwähnt) 1762-67 errichtet, Weihe 1771, seit 1912 Pfarrkirche der evangelischen Gemeinde.

Saalbau mit halbrundem Chor, hohen Rundbogenfenstern und einem Oculus im Chorscheitel. An der westlichen Frontseite Pilastergliederung und hoher, von Voluten gerahmter Blendgiebel; darüber Haubendachreiter mit kleinen Dreiecksgiebeln und schlanker Spitze.

Ev. Kirche
Das Portal in spätbarocken Formen mit gesprengtem Volutengiebel.

Inschrifttafel mit der Datierung 1767 in die östliche Außenwand der Apsis eingelassen.

Schlichte Ausstattung der Entstehungszeit, bestehend aus Kanzel, Orgel, reformiertem Pfarrstuhl und katholischer Kommunionbank.

Schmiedeeisernes Tor an der Zugangstreppe zum Kirchhof.

Zugehörig der die Kirche umgebende ehemalige Friedhof mit vier historischen Grabsteinen des 18. und 19. Jahrhunderts.


Kath. Kirche4. Katholische Pfarrkirche Maria Hilf

Basilikaler Bau in romanisierenden Formen, aus Bruchstein mit Werksteingliederungen 1911/12 errichtet.

In der nordöstlichen Giebelwand betontes Hauptportal mit hohem Architrav, Blendbogen und Fensterrosette. Rundbogige Fenster in den Seitenschiffen als Zwillingsfenster über gekuppelten Säulchen, im Obergaden als Drillingsfenster mit stark gestelztem mittlerem Bogen.

Zeittypische Gestaltung in Materialwahl und dekorativer, asymmetrischer Addition der Baukörper - gedrungener Glockenturm mit verschieferter Haube, Apsiden und Treppentürmchen.

Kath. KircheIm Inneren weite Arkaden über gedrungenen Säulen, flache Holzdecke, halbrund geschlossene Apsis. Die wertvolle Innenausstattung stammt aus der ehemaligen Dominikanerkirche in Frankfurt.

Hochaltar 1733-35 von Bruder Dominikus Seitz, mit Figuren von Johann Bernhard Schwarzenburger, ein dreiachsiger, in der Mitte zweigeschossiger Aufbau aus kostbarem Holz mit Intarsien und Vergoldung.

Die zugehörigen Seitenflügel befinden sich an den Chorlängswänden. Zwei Muttergottesfiguren und ein Christus-Salvator datieren aus der Mitte des 18. Jahrhunderts, der Beichtstuhl 1650.

Von großer Bedeutung ist außerdem eine Madonnenfigur, gefasst, stehend, aus dem 15. Jahrhundert und ein Hl. Joseph mit Kind, erste Hälfte 16. Jahrhundert.


Grabstein Kath.Kirche5. Grabstein an der katholischen Kirche

Grabstein in Kreuzform aus weißem Kalkstein, nach 1735, mit Inschriftsockel; im vertieften Kreuzfeld Flachrelief mit volkstümlicher Darstellung der Dreifaltigkeit.

Die barocke Inschrift gibt Auskunft darüber, dass der Stein von den Kindern des 1716 verstorbenen Schul- und Kirchendieners Johann Peter Seibolt und seiner 1735 gestorbenen Frau gesetzt wurde.

 


6. Herrngasse, ehemaliges kurpfälzisches Amtshaus, evangelisches Pfarrhaus

Herrngasse
Errichtet 1592/93 anstelle des verfallenen „Thröner Hofes" des 14./15. Jahrhunderts.

Es entstand eine dreiseitig geschlossene Hofanlage mit Kelterhaus und Fruchtspeicher, Turm als Gerichtsgefängnis und Stallungen.

 

 

 


Herrngasse
Erhalten ist der hohe, zweigeschossige Winkelbau des Amtshauses, dessen massivem Erdgeschoss über großem Gewölbekeller 1741 ein Fachwerkobergeschoss aufgesetzt wurde;
außerdem die Hälfte der ehemaligen Zehntscheune, ein aus Feldsteinen aufgeführter Bau vermutlich des 15. Jahrhunderts.

Ab 1650 Mainzer Amtshof, seit 1795 evangelisches Pfarrhaus.







 

Wegkreuz7. Wegkreuz Altenhainer Straße/Schneidhainer Weg

Wegkreuz aus Sandstein, datiert 1776.

Geschweifter barocker Sockel mit Voluten, Inschrift 1955 und 1980 erneuert.

Corpus und Kreuz aus einem Werkstück, gute Arbeit in einfachen, großen Formen.

 

Wegkreuz